»MIT FANFAREN DURCH DIE RESIDENZ« – Historische Trompeten und ihre Musik

Raphael Pouget & Christian Simeth (Barocktrompete & Klappentrompete)  

Residenzplatz 1
85072 Eichstätt

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Event organiser: Alte Musik Eichstätt e.V., Kilian-Leib-Str. 135, 85072 Eichstätt, Deutschland

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Gesprächskonzert rund um die Entwicklung der Trompete mit Musik von H.I.F. Biber (1644-1704), Girolamo Fantini (1600-1675) und anderen.

Schon in der Antike war die Trompete nicht nur ein wichtiges kriegerisches Signalinstrument, sondern zugleich ein Herrschaftssymbol. Im 16. Jahrhundert etablierten sich die Trompeter »da concerto o di capella« in der italienischen Instrumentalmusik und reizten die Möglichkeiten ihres Instrumentes aus. 
In ihrem Konzert vereinen Raphael Pouget und Christian Simeth höfische Repräsentation und Virtuosität im passenden Ambiente: Im Spiegelsaal der Residenz erklingt u. a. Musik von Girolamo Fantini (1600–1675), berüchtigter Trompeter am Hof des Großherzog Ferdinands II. von Toscana, und aus der Feder von H. I. F. Biber (1644–1704), der u. a. am fürstbischöflichen Salzburger Hof diente. Dabei stehen die Künstler Rede und Antwort zur Geschichte der Trompete von der barocken Naturtrompete über die Entwicklung der Ventiltrompete bis in die heutige Zeit. 

Raphael Pouget (Trompete, Naturtrompete)
Christian Simeth (Klappentrompete, Naturtrompete)

www.musikfest-eichstaett.de

Location

Residenz Eichstätt
Residenzplatz 1
85072 Eichstätt
Germany
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Der Spiegelsaal ist der prächtigste Raum der ehemaligen fürstbischöflichen Residenz, die mit ihrer großen barocken Dreiflügelanlage an die Südseite des Domes anschließt.

Die Residenz ist das Werk der Eichstätter Hofbaudirektoren Jakob Engel, Gabriel de Gabrieli und Maurizio Pedetti. Martin von Eyb ließ durch Jakob Engel an der Stelle des sogenannten “Alten Hofes” ein neues Residenzgebäude errichten, dessen Westflügel bereits 1702 fertiggestellt war. Unter den Bischöfen Johann Anton I. Knebel von Katzenellenbogen und Franz Ludwig Schenk von CasteIl vollendete Gabrieli bis etwa 1725 den Bau.

1767/68 ließ Fürstbischof Raymund Anton Graf von Strasoldo den Spiegelsaal und das Treppenhaus im Westflügel durch Pedetti einbauen; die Deckengemälde stammen von Johann Michael Franz und die Stukkaturen von Johann Jakob Berg. Der letzte Fürstbischof Joseph von Stubenberg (1790 – 1802) veranlasste eine Neugestaltung des Inneren im klassizistischen Stil. Unter den Herzögen von Leuchtenberg, die ab 1817 das Fürstentum Eichstätt regierten, wurden Innenräume im Empire-Stil ausgestattet.