Ludwig Güttler und Friedrich Kircheis - plus Gastsolist

Domkirchhof
23552 Lübeck

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Event organiser: Bubu-Concerts | Frink-Leukel GbR, Widderter Str. 45, 42657 Solingen, Deutschland

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LUDWIG GÜTTLER & FRIEDRICH KIRCHEIS
Zwei von besonderem Reiz

Trompete und Orgel - das ist immer wieder aufs Neue eine Klangkombination von besonderem Reiz.
Der strahlende Klang des Blechblasinstrumentes verschmilzt ganz wunderbar mit den Tönen der so wandelbaren "Königin der Instrumente".

Für Ludwig Güttler sind Konzerte für Trompete und Orgel ein unbedingtes Muss im Terminkalender;
groß ist die Vielzahl der Kirchen, in denen er auf diese Weise zu hören war und ist.
Seit 1979 hat er dafür eine festen Partner an seiner Seite: den Organisten Friedrich Kircheis. Dieser, ausgebildet an der Hochschule für Musik in Leipzig, war 1971 bis 2005 Kantor und Organist an der Diakonissenhauskirche in Dresden.
Der Preisträger beim IV. Inter-nationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb 1972 in Leipzig tritt als Organist und Cembalist verschiedener Kammermusikvereinigungen in Erscheinung.
Entsprechend bestreitet er mit Ludwig Güttler nicht nur die Konzerte für Trompete und Orgel, sondern ist auch Cembalist in dessen Ensembles Virtuosi Saxoniae und Leipziger Bach-Collegium
Ludwig Güttler zählt als Solist auf der Trompete und dem Corno da caccia zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart.
Nach Abitur, Studium und Staatsexamen an der Leipziger Musikhochschule „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ folgte der aus dem Erzgebirge stammende Künstler 1965 dem Ruf des Händel-Festspiel-Orchesters nach Halle und besetzte dort die Position des Solotrompeters. Von 1969 bis 1980 war er in der gleichen Position Mitglied der Dresdner Philharmonie. Lehraufträge führten ihn an das Internationale Musikseminar Weimar und an die Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber„ in Dresden, wo er bis 1990 eine Professur für Trompete innehatte.
Der Maestro zählt nicht nur zu den international erfolgreichsten Trompetenvirtuosen, durch seinen vielseitig angelegten Wirkungskreis hat er sich ein mittlerweile weltweit anerkanntes Renommé auch als Dirigent, Forscher, Veranstalter und Förderer erworben.

Ludwig Güttler gastiert als Solist und Dirigent in den großen Konzerthäusern im In- und Ausland. Eine große Anzahl von Einspielungen mit ihm als Kammermusiker, Solist und Dirigent auch bisher unbekannter Werke für Trompete und Corno da caccia liegen vor und seine Diskographie wird jährlich um bedeutende Neuproduktionen reicher.
Nach Materialanalysen alter Instrumente hat Ludwig Güttler an der Neuentwicklung des Corno da caccia maßgeblich mitgewirkt, so daß den heutigen Trompetern ein facettenreiches Ventilinstrument zur Verfügung steht. Ludwig Güttlers Forscher- und Entdeckerfreude ist es zudem zu verdanken, daß die Konzertliteratur durch zahlreiche neue Werke vornehmlich des 18. Jahrhunderts erweitert wurde. Um die verschiedenen Interpretationsformen der Musik stilgerecht lebendig werden zu lassen, gründete Güttler das Leipziger Bach-Collegium, das Blechbläserensemble Ludwig Güttler, sowie das Kammerorchester Virtuosi Saxoniae, dessen Leiter und Solist er ist.

Friedrich Kircheis übernahm schon als Schüler seine erste Kantorenstelle. Nach beendetem Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig u.a. bei Wolfgang Schetelich, Robert Köbler und Hannes Kästner, war er als Kirchenmusiker und Chordirektor tätig. Seit 1971 ist er Kantor und Organist an der Diakonissenhauskirche in Dresden und tritt als Organist und Cembalist verschiedener Kammermusikvereinigungen auf, u.a. von 1975 bis 1982 als Mitglied der Dresdner Kammersolisten. 1972 war er Preisträger beim IV. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettberwerb in Leipzig. Seit 1979 ist er ständiger Partner von Ludwig Güttler an der Orgel, sowie bei den Ensembles „Virtuosi Saxoniae“ und „Leipziger Bach-Collegium“ am Cembalo.

Location

Lübecker Dom
Mühlendamm 2-6
23552 Lübeck
Germany
Plan route

Der Lübecker Dom zählt zu den ältesten Baudenkmälern der Stadt und ist eng verknüpft mit der Geschichte Heinrichs des Löwen. Er spielte nicht nur als Förderer der Stadt Lübeck eine große Rolle, sondern war auch als Stifter der Kathedrale für deren Grundsteinlegung verantwortlich. Heute ist sie unentbehrlich für das geistliche und kulturelle Leben der Stadt und ihrer Bürger.

Im Jahr 1163 wurde auf dem Platz des heutigen Domes eine Holzkirche geweiht, nur ein paar Jahre später legte Heinrich der Löwe den Grundstein des romanischen Domes. Die Backsteinkirche wurde nach und nach zur Hallenkirche umgebaut und erweitert. Unterschiede zwischen den Baustilen sind auch für Laien eindrucksvoll zu erkennen. Nachdem das Gotteshaus bis auf kleinere Beschädigungen durch Wind und Wetter die Jahrhunderte gut überstand, wurde ihm der Bombenhagel in der Nacht zum Palmsonntag 1942zum Verhängnis. Einstürzende Gewölbe begruben Teile des Domes unter sich und eine Feuerbrunst zerstörte das, was bis dahin verschont blieb.

Der Wiederaufbau dauerte einige Zeit, doch seit 1970 befindet sich der Dom zu Lübeck in seinem jetzigen Zustand. Wie durch ein Wunder wurden viele der Kunstschätze, die hier untergebracht waren, durch den Krieg nicht in Mitleidenschaft gezogen: So kann man auch jetzt noch das 17 Meter hohe Triumphkreuz, die Renaissance-Kanzel und die mittelalterlichen Altäre bewundern.