Giora Feidman Sextett - Klezmer for Peace

Domkirchhof
23552 Lübeck

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Event organiser: Bubu-Concerts | Frink-Leukel GbR, Widderter Str. 45, 42657 Solingen, Deutschland

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Rabattstufe für Studenten, Schüler, Ersatzdienstleistende, Wehrpflichtige, Sozialpassinhaber, Grundsicherung + Kinder ab 6 Jahren.

- Menschen mit Behinderung und B im Ausweis sowie Rollstuhlfahrer zahlen den Vollpreis
- die Begleitperson erhält freien Eintritt und bekommt gesondertes Ticket.
- Für Behinderte mit B Ausweis bei Konzerten mit nummerierten Plätzen, werden zwei ermäßigte Karten gekauft, sollten sie trotz dem B alleine kommen, eine ermäßigte Karte., Grundsicherung + Kinder ab 6 Jahren.
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Event info

Klezmer for Peace ist ein Projekt von Giora Feidman mit einer klaren Botschaft. Der Maestro schart
Musiker aus der Türkei und Israel um sich und überwindet mit seiner Musik erneut die Grenzen
von Nationalitäten, Religionen und Generationen.
Auf der Suche nach Möglichkeiten seine Musik in einem bislang nicht gehörten Gewand zu
präsentieren, stieß Giora Feidman auf einen langjährigen musikalischen Weggefährten. Der
türkischstämmige Musiker und Musikethnologe Murat Coskun, der weltweit zu den
renommiertesten Rahmentrommlern gezählt wird, brachte zu den ersten Proben gleich zwei
Kollegen aus seinem engeren Umfeld mit. Zusammen mit Gürkan Balkan an Gitarre und Oud sowie
mit Muhittin Kemal Temel auf der türkischen Zither, war damit ein orientalischer Akzent gesetzt,
dem Feidman mit seiner Klarinette sowie mit den israelischen Musikern Hila Ofek an der Harfe und
Andre Tsirlin auf dem Saxophon die Musik der Klezmorim entgegensetzte. Damit es gelingen
konnte, die Musik von sechs Solisten solch unterschiedlicher Herkunft zu einem harmonischen
Ganzen zu verschmelzen, brachten die Künstler ihre eigenen Ideen und musikalischen Wurzeln ein
und in der Kommunikation untereinander entwickelte sich ein Verständnis für die musikalischen
Welten der Anderen.
Murat Coskun, Muhittin Kemal Temel und Gürkan Balkan sind nicht nur Virtuosen auf ihren
Instrumenten, sondern auch Meister in der einzigartigen Kunst des Spielens und des Ausdrucks der
Seele der türkischen Musik. Inspiriert von Maestro Feidman bieten Hila Ofek und Andre Tsirlin
(Jerusalem Duo) einen neuen Ansatz, bei dem Harfe und Saxophon nicht nur als Instrumente der
klassischen Musik und des Jazz, sondern auch als Folkinstrumente präsentiert werden.
Herausgekommen ist eine Musik, die fremd, zugleich aber auch vertraut klingt und dabei die
unterschiedlichen Kulturen miteinander verbindet. Dass bei diesem Programm ein muslimischjüdisches Ensemble auf der Bühne steht, mag Feidman zugefallen sein. Die Botschaft, die dahinter
steckt, ist aber eindeutig. Im Alter von 83 Jahren, nach mehr als 56 Aufnahmen und zahlreichen
Programmen, macht Giora Feidman mit dem weiter, was er am besten kann - die Botschaft der
Einheit und des Friedens durch Musik zu verbreiten und dies auf höchstem musikalischen Niveau.
"Klezmer for Peace" ist mehr als ein musikalisches Statement. Nichts ist unmöglich. Musik kann
Widersprüche überwinden. Und genau darin liegt auch ihre gesellschaftliche Relevanz.
Giora Feidman (Israel) Klarinetten , Muhittin Kemal Temel (D/Türkei) Kanun,
Murat Coskun (D/Türkei) Rahmentrommeln, Percussion, Gesang , Gürkan Balkan (Türkei) Oud,
Gitarre, Hila Ofek (Israel) Harfe, Andre Tsirlin (Israel) Saxophon

Location

Lübecker Dom
Mühlendamm 2-6
23552 Lübeck
Germany
Plan route

Der Lübecker Dom zählt zu den ältesten Baudenkmälern der Stadt und ist eng verknüpft mit der Geschichte Heinrichs des Löwen. Er spielte nicht nur als Förderer der Stadt Lübeck eine große Rolle, sondern war auch als Stifter der Kathedrale für deren Grundsteinlegung verantwortlich. Heute ist sie unentbehrlich für das geistliche und kulturelle Leben der Stadt und ihrer Bürger.

Im Jahr 1163 wurde auf dem Platz des heutigen Domes eine Holzkirche geweiht, nur ein paar Jahre später legte Heinrich der Löwe den Grundstein des romanischen Domes. Die Backsteinkirche wurde nach und nach zur Hallenkirche umgebaut und erweitert. Unterschiede zwischen den Baustilen sind auch für Laien eindrucksvoll zu erkennen. Nachdem das Gotteshaus bis auf kleinere Beschädigungen durch Wind und Wetter die Jahrhunderte gut überstand, wurde ihm der Bombenhagel in der Nacht zum Palmsonntag 1942zum Verhängnis. Einstürzende Gewölbe begruben Teile des Domes unter sich und eine Feuerbrunst zerstörte das, was bis dahin verschont blieb.

Der Wiederaufbau dauerte einige Zeit, doch seit 1970 befindet sich der Dom zu Lübeck in seinem jetzigen Zustand. Wie durch ein Wunder wurden viele der Kunstschätze, die hier untergebracht waren, durch den Krieg nicht in Mitleidenschaft gezogen: So kann man auch jetzt noch das 17 Meter hohe Triumphkreuz, die Renaissance-Kanzel und die mittelalterlichen Altäre bewundern.